Donnerstag, 20. Oktober 2011

Die "köpings"

Egal, wo man lebt, nach einer bestimmten Zeit hat man überall das Bedürfnis nach Tapetenwechsel. Es muss ja nicht immer gleich der komplette Umzug sein... .

So erging es uns neulich. Wir beschlossen deshalb in einen der nächsten größeren Küstenorte weiter nördlich zu fahren.

 
Auffallend oft enden die Ortsnamen dort auf „köping“, ungefähr so, wie sie in Deutschland auf  „burg“ enden können. Ich bin neugierig zu erfahren, was es damit auf sich hat. Dank Internet nichts einfacher als das! 

Im Mittelalter wurden bedeutende Handelsplätze mit diesem Nachwort benannt. Und einleuchtend ist es allemal. "köping" und "kaufen" liegen so nah beieinander, dass es jedem auffällt.

 
Der Ort, den wir uns aussuchen, heißt Söderköping, was ungefähr mit "südlicher Handelsplatz" übersetzt werden kann. Ich habe wenig so hübsche Städte in Schweden gesehen. Allerdings muss man schon aus dem Auto aussteigen und sich in die Innenstadt bemühen, um die Holzvillen, die Kirche mit dem Klockstapel und das Flair der Altstadt zu erfahren. 



"Klockstapel", der separat stehende Glockenturm
 
Söderköping liegt, wo der berühmte Götakanal in die Ostsee mündet. Schon von daher hat die Stadt eine gewisse Berühmtheit. Kulinarisch gesehen soll es dort das beste Eis in ganz Schweden geben. Die fortgeschrittene Jahreszeit machte uns da leider einen Strich durch die Rechnung.


der Götakanal Richtung Ostsee

Der erste Eindruck ist der beste, den man von einer Stadt haben kann. Für uns ist es sicher nicht das letzte Mal, dass uns der Weg hierher führt.



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Montag, 10. Oktober 2011

Auf Augenhöhe*



Himmelsfeuerwerk
aus unendlicher Tiefe
der neue Morgen*








Sonnenaufgang über dem indischen Subkontinent in 10 000 m Höhe. Augenblicke tief empfundener Hoffnung, die mir nach einer langen Nacht, ob ihrer Größe, die Tränen in die Augen getrieben haben. 

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