Mittwoch, 6. März 2013

Wollwerkelei

Wieder einmal bin ich dabei, mir einen lang gehegten Traum zu erfüllen. 

Es liegt wohl hauptsächlich an der Ursprünglichkeit der Arbeit, die mir diese Fertigkeit so lernenswert erscheinen lässt. Die Selbstversorgeridee habe ich zwar nicht bis ins Kleinste betreiben wollen, aber da und dort etwas zu lernen, das diesem Gedanken entspringt, tut mir gut. Fähig sein, aus einem Grundprodukt selbst etwas herzustellen, bringt ein kleines Stück Unabhängigkeit mit sich.


Zum einen ist da also die Fertigkeit, zum anderen die Möglichkeit in Schweden Kontakte mit Gleichgesinnten zu knüpfen.

Eine Schafzucht nicht weit entfernt, wird meine erste Anlaufstelle für die Wolle sein. Kurze Wege sind mir wichtig.


Smultronboda heißt der Hof, und Nomen est Omen werde ich da fündig. Ich war früher schon einmal dort. Von Schafen liebe ich nicht nur die Wolle, sondern auch den Käse, der dort in guter Qualität angeboten wird.

Genauso wichtig, wie das Wollmaterial ist das Spinnrad. Roswitha vom Blog „durchschnittlicht“ hat mir dazu ein paar gute Tipps gegeben. Als Newcomerin auf diesem Gebiet bin ich dafür sehr dankbar.

Und ich denke, ich habe gestern Nachmittag eine gute Entscheidung getroffen, als ich mein Spinnrad in einem Handwerksbetrieb in der Uckermark bestellte. 

Es gibt Lieferzeiten las ich da, aber das ist ok, dachte ich. Nun bekomme ich mein Spinnrad doch ein halbes Jahr früher, denn seinen Urlaub verbringt der Drechsler in Schweden. So wird das Gerät statt in der Uckermark an der Westküste Schwedens abgeholt.

Ich erwarte es mit Spannung. 

lizenzfrei Wikipedia 



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