Samstag, 29. Juni 2013

À la carte

Tja, so geht's! Manchmal brechen neuen Zeiten schneller an, als man glaubt. Bei mir ist die TV-freie Zeit nämlich endgültig vorbei. Das alte kleine Gerät ist weg und das neue, größere steht an Ort und Stelle. Da kann ich brillenfrei Fernsehen. Das bedeutet eine ungeheure Erleichterung, denn ich kann sitzen bleiben, wenn (wie so oft) untertitelt wird.

Nicht, dass ich plötzlich Langeweile vor mir her schiebe oder der Schweinehund sich aufgeblasen hätte. Es ist, naja, weil ich mich auch gerne mal zu Hause unterhalten lasse. Dabei liegt die Betonung auf MAL, denn es bleibt bei den sechs Programmen, die in den monatlichen Grundkosten sowieso enthalten sind. Wir haben Kabelfernsehen. 

Dementsprechend, sagen wir - schmal- , ist die Kost. Die Qual der Wahl habe ich also nicht. Aus dem Speiseplan der Woche, den es donnerstags in der Tageszeitung als loses Beiblatt gibt, wird das Programm-Menue gewählt.

Meine langjährige Abstinenz bewahrt mich jetzt davor Fernsehgewohnheiten zu sezieren oder die Qualität hier und dort genau zu betrachten. Die "schmale Kost" ergibt natürlich eine Bewertung, aber andererseits auch mein Bauchgefühl und mein Interesse. Und genau das trifft es eher selten. Daher kommen kostfreie Tage sicher auch in Zukunft häufig vor.

Im Moment scheinen sich zwei Kanäle mit sehenswerten Programmen heraus zu kristallisieren. SVT1 und der Bildungskanal "Kunskapskanalen", die man vergleichen kann mit dem Ersten Deutschen Fernsehen und "ARTE". Daher kommt es, dass ich seit gestern den Lotuseffekt beschreiben kann, dieses Blatt-Selbstreinigungswunder der Natur, das der Welt Chemie sparen helfen könnte und die Autowäsche beim gleichnamigen Zweisitzer.


Fotograf : Shin-改, Wikipedia

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Freitag, 28. Juni 2013

Donnerstag, 27. Juni 2013

Selbst ist die Frau!

Für eine Weile ist der Dauerschatten zurückgekehrt, die Sonne macht Pause. Der Sommerstimmung tut das ausnahmsweise keinen Abbruch, weil es warm geblieben ist.

Das bisschen Haushalt und das bisschen Garten erledigen sich gerade im Handumdrehen. Deshalb schere ich mich wieder einmal um das Wollprojekt. Was bisher geschah:

Mein Wunsch, spinnen zu lernen, ist mit der Bestellung eines Spinnrades vor ein paar Monaten in erreichbare Nähe gerückt. Die Bekanntschaft zu der Schäferei von "Smultronboda" brachte den Einstieg in die Wollverarbeitung und den Tipp, schon vorab das "Ausziehen" der Wolle zu üben. Der Tipp war Gold wert, artete aber in Arbeit aus, die mit dem Wollprogramm "Handwäsche" begann. Wer "A" sagt, muss auch "B" sagen.

Der berühmte "geschenkte Gaul" in Form von kurzfaseriger Wolle, verhalf mir dazu, das Thema "Vom Schaf zur Wolle" eigenhändig von der Pike auf zu bearbeiten: Wolle waschen, trocknen, kämmen und dann diese weißen, kardierten Wollwalzen mit der Spindel zu einem Faden drehen. Kurz und gut, es ergab sich jede Menge Arbeit Freizeitbeschäftigung.

Dem Spruch: "Woher nehmen, wenn nicht stehlen" setzte ich die Idee entgegen, kurzerhand einen Holzquirl zur Spindel umzufunktionieren. Für den Anfang war das ok. Es stellte sich aber bald heraus, dass das Handwerkszeug dauerhaft nicht wirklich der Funktion gerecht werden konnte. Es war einfach zu leichtgewichtig, der Spannung des gezwirbelten Fadens zu trotzen.

Das soll sich heute ändern. Wieder erwies mir die Küche und ihre Gerätschaften gute Dienste. Diesmal muss ein Holzteller dran glauben. Vorteil, das Hartholz bringt das benötigte Gewicht. Ein Rundstab aus dem Baumarkt und der Schraubhaken aus der Quirlspindel könnten im Ergebnis genau das werden, was gebraucht wird.

Wie immer ist vor dem Vergnügen der Schweiß der Arbeit angesagt. Der Wirtel muss nämlich aus dem Holzteller ausgesägt werden. Die elektrische Stichsäge wartet auf ihren Einsatz und mir steht der Schweiß jetzt schon auf der Stirn.




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Mittwoch, 26. Juni 2013

Die Konkurrenz schläft nicht

Als hätten sie es in diesem Jahr nicht schon schwer genug gehabt, die Erdbeeren. Das Lotteriespiel:  "Erdbeeren zu Mittsommer" hat mein Garten gegen den Kalender im Haaresbreite verloren. Woanders, also in sehr sonnigen Lagen, mag es vorteilhafter gewesen sein.

Heute gab es die erste Hand voll wirklich bildschön aussehender Früchte, die mich am frühen Vormittag bei einem Rundgang durch den Garten nach einem reichlichen Regenguss mit einem leuchtenden Hellrot überraschten. Zum Glück war ich schnell genug. Es gibt nämlich Konkurrenz.

Hocherfreut über die erste Erdbeere griff ich zu, zog die Hand sogleich zurück, denn was aus meinem Blickwinkel nach einer vollreifen Erdbeere aussah, entpuppte sich auf der abgewandten Seite als schleimige rot-weiße Angelegenheit. Der Übeltäter saß auch gleich noch daneben. Eine braungefleckte kleine Nacktschnecke, die aussah, als hätte sie sich soeben ein Erdbeerstück einverleibt.

Ärgerlich griff ich zum Spaten und beförderte Arion distinctus in hohem Bogen in den Wald. Ihr den kurzen Prozess zu machen, danach war mir so kurz nach dem Frühstück nicht.

Die übrigen Früchte waren dafür nahezu makellos. Die meisten "jordgubbar", Erdmänner, wie sie in Schweden liebevoll genannt werden, die das kleine Erdbeerbeet noch in petto hat sind jetzt noch hellgrün. Diese Farbe und der saure Geschmack scheint die Schnecken nicht zu beeindrucken. Der Duft der vollreifen Früchte dagegen wird sie und ihre gefräßige Verwandtschaft über kurz oder lang zurückholen. Und dann heißt es schnell genug sein.






Montag, 24. Juni 2013

Billabong

"Billabong" werden die Wasserlöcher im australischen Outback genannt. Dieses hier ist auf den Inselfelsen meiner "smultronställe" zu finden. 



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Sonntag, 23. Juni 2013

Wildwuchs

Klein und unscheinbar fristete sie ihr Dasein hart am Rand der Terrasse. Die Außenseiterin, ein langes dünnes Etwas, entpuppte sich als Rose. Nicht mehr als eine Handvoll ärmlich aussehender dornenbewehrter Triebe mit mageren, eingerollten Blättern, weil hoffnungslos "verraupt", hatte das lichthungrige Geschöpf auf der Schattenseite ausbilden können.

Sie zwängte sich mehr schlecht als recht zwischen Blechverblendung und Alu-Streben zu dem bisschen Licht, das ihr die Büsche der Gartenbegrenzung übrig ließen. Sie wäre mir nicht aufgefallen, hätte sie mich nicht beim Hantieren an ihrer Nachbarin, der Pfingstrose, in den Handrücken gestochen. "Autsch" und schon entstand auf der Haut ein Blutströpfchen. Seitdem haben wir eine Art Blutsschwesternschaft geschlossen.

Fest stand, die Ernährung der Rose war an dieser Stelle denkbar schlecht. Deshalb überließ ich ihr ein wenig Dünger und Wasser und gab ihr durch den Rückschnitt der Büsche mehr Licht. Nach einiger Zeit wuchsen ihr kräftige neue Triebe, die bald die schlecht belaubten an Größe überrundet hatten. Leider machte der folgende Winter alles wieder zunichte. Er war selbst für die kleine Wilde zu hart.

Dafür begann sie im folgenden Frühling erneut zu treiben, wesentlich üppiger als je zuvor und nach kurzer Zeit kam mir angesichts der ellenlangen, dicht belaubten Zweige der Gedanke genau hier einen Rosenbogen zu setzen. Das ist nun zwei Jahre her.

Inzwischen vergingen heiße Sommer- und eisige Wintertage, die der wilden Rose nur noch wenig zusetzen konnten. Da und dort ging ein Zweig verloren. Unverdrossen wuchs sie, ließ sich an den Metallstäben in Form binden und belohnte das bißchen Pflege, das ich ihr angedeihen ließ mit einer üppig wachsenden Zahl an Blüten. Und wenn ich mich nicht täusche, so nenne ich in meinem Minigarten eine rosa multiflora mein Eigen.









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Freitag, 21. Juni 2013

Glad Midsommar

Smhi sagt: "Sonnenschein, es können jedoch einzelne Regenschauer über die Ostküste ziehen". Das Wetter sagt: Nee, die Sonne wird woanders plaziert, ihr an der Ostküste bekommt erst mal Nebel."

Alle Jahre wieder wird versucht, wie übrigens vor Weihnachten mit dem himmlischen Weiß, die Laune der Leute, die Freude, die Planung für das Fest mit sonnigen Vorhersagen, dem Kaffeesatzlesen nicht unähnlich, dem mittsommerlichen Höhepunkt zuzuführen. Und ehrlich gesagt, es stimmt eher selten.

Komisch eigentlich, dass man sich Jahr für Jahr gleich zwei Mal diesem Wunschgedanken hingibt und darauf baut, dass dieser punktgenau erfüllt wird.

Wie gesagt, es ist neblig, dem Regen näher als der Sonne. Fraglich, ob das BBQ draußen statt finden kann. Garantiert nichts ist es mit der Frucht der Sommerfrüchte aus dem eigenen Garten: Zu spät dran, dementsprechend grün. Stehen trotzdem welche auf dem Tisch des Hauses, dann stammen sie aus dem Süden oder dem Treibhaus. Schade!

Und doch, glücklich ist, wer trotzdem … na dann:   Glad Midsommar  



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Dienstag, 18. Juni 2013

Die Birkeninsel

Das Taxiboot ist Fährverkehr auf Bestellung.



Heute geht es mit dem Naturschutzverein auf die Birkeninsel oder besser nach "Björkö". 300 Hektar Wald, Wiesen, ein wenig Ackerfläche, eine Hand voll Gebäude und ein paar Felsen ragen aus dem Ostseewasser.


"Björkö"

Im Eiltempo dauert die Überfahrt 16 Minuten. Weißschäumend spritzt die Gischt ins Wasser. Klippen mit Kormoranen und Möwen ziehen vorbei. Die Vögel sind Motorengeräusch gewöhnt und bleiben unbeeindruckt. Einige breiten genüsslich ihr Gefieder zum Sonnenbad aus.

Es ist ein entspannter Tag. Ich muss keine Wege suchen. Für Unerfahrene ist die Inselwelt sowieso verwirrend. Kundige höre ich zwischendrin bekannte Inselnamen nennen. Für mich sieht eine aus, wie die andere. "Kennst Du eine, kennst Du alle", das stimmt aber nicht!

Auf Björkö selbst sorgen unsere Wanderführer für Orientierung. Ein Dauerinsulaner holt uns am Anlegeplatz ab. Der Empfang ist herzlich.

Im Moment bewohnen drei Familien die Insel. Den Lebensunterhalt bestreiten sie mit Landwirtschaft, Fischerei, ein wenig mit Fremdenverkehr. Manche arbeiten auf dem Festland. Im Winter war das ziemlich mühsam. Seit es das Luftkissenboot gibt, ist Erleichterung spürbar.

Zuerst soll es heute auf "Orchideenjagd" gehen. Björkö ist Naturschutzgebiet: Keine Straßen, keine Autos, nur Wald- und Wiesenwege. Auf der Insel herrscht viel Ruhe. Was gebraucht wird, muss vom Festland herangeschafft werden, Sommer wie Winter, immer!




Zuerst wandern wir in den Nordteil. Unser Ziel ist ein kleines Moorgebiet, an dessen Rand Orchideen wachsen. Tatsächlich finden wir drei blühende. In der Nacht zuvor hat es heftig geregnet. Meine wasserundurchlässigen Wanderschuhe machen sich bezahlt. Feuchtigkeit und Sonne halten den Wald schwülwarm und die Mücken am Leben. Das Gegenmittel der Wahl ist zum Glück dabei. Eine Flüssigkeit mit dem verheißungsvollen Namen MYGG, die gar nicht mal übel duftet und im hohen Norden getestet wurde.

Wir laufen steil bergab ans Wasser. Dort, fast am Ufer, wurde ein klitzekleines Haus in alternativer Bauweise errichtet, ein Überlebenscamp ohne Bequemlichkeit, aber ausreichend, um einige der wichtigsten Bedürfnisse des Menschen zu decken: Wärme, Sicherheit und Schutz.






Eine ganz andere Welt auf der Insel sind die Felskuppen. Kaum bewachsen, mit wundervoller Sicht über den Schärengarten, steht hier der Treffpunkt der Bewohner. Gemütlich und hell, ein paar Sitzgelegenheiten, ein Regal voller Bücher. Gerade als alle sich einen Platz drinnen ergattert haben öffnet der Himmel seine Schleusen. Das war richtig Glück. Das Plätschern draußen und die spannenden Erzählungen drinnen, die Gesellschaft Gleichgesinnter ist wird zu einem besonderen Erlebnis.

So schnell der Regenschauer kam, so schnell zieht er weiter und hinterlässt ein frischgewaschenes, funkelndes "Björkö". Wir machen uns auf, in den Südteil der Insel. Es ist die kürzere Strecke. Alle Wegabzweigungen enden irgendwo am Wasser, meist führen sie zu den kleinen roten Häuschen, für die Schweden bekannt ist.

Unser Weg endet in einem Garten, einem typischen, wie er zu solchen Torpstellen gehört. Diese hier hat einen neuen Besitzer gefunden, der sie am Leben hält. Als er das Torp übernahm, war es in schlechtem Zustand. Mit Geduld, Zeit und Geld wurde es zu dem, was es früher war. Jetzt wird es als Ferien- und Wochenendhaus genutzt, eines mit Geschichte.


Im Torp


Eine Familie mit 10 Kindern lebte hier, wobei sicher die größeren nicht mehr daheim waren, als die jüngsten geboren wurden. Als die Frau aus Unaxchtsamkeit eines Tages ihre rechte Hand verlor, erzählt man sich, dass sie am Abend bereits mit der linken weitergearbeitet hätte. Inselleben hat neben der idyllischen auch  harte Seiten. 


gärdesgård, der traditionelle Zaun














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Freitag, 14. Juni 2013

Donnerstag, 13. Juni 2013

Die alte Ziegelei

Ohrenbetäubender Donner erschütterte am 20. September 1886 die Gegend um Almvik. Was war passiert? Tonnenweise Gestein, fast 1 Hektar des Strandes, dazu 50 000 Ziegelsteine, mehr als 50 Bretterstapel und die Hälfte eines dreistöckigen Saatgut-Magazines verschwanden im Gamlebyviken. Das Schlimmste war, drei Arbeiter wurden mitgerissen, von denen nur einer gerettet werden konnte. Vermutlich hatte die langanhaltende Trockenheit im Spätsommer und ein Wetterumschwung mit kräftigem Temperaturrückgang die natürlichen Risse im Felsen großen Spannungen ausgesetzt. Das verursachte einen Bergsturz.


Das ist eine der Geschichten aus der Geschichte, die man neben der E22 finden kann. Das Hinweisschild an der nördlichen Ausfahrt nach Almvik, einem kleinen Küstenort Nordostsmålands war mir längst aufgefallen. Die kurze Anfahrt war die Reise wert, auch wenn das „Tegelbruksmuseum“ (Ziegeleimuseum) erst demnächst wieder seine Pforten für Besucher öffnet.


Am 5.11.1971 wurde in der Ziegelei der letzte Ofen geschlossen und vermauert. Das erhaltenswerte Industrierelikt hat Freunde gefunden, die mit viel Enthusiasmus die Gebäude pflegen, sodass alles eher dem Museumscharakter gerecht wird, als einer ehemals industriell genutzten Anlage.



Eindrucksvoll sind das etwa 200m lange Trockenmagazin für die Produkte der Ziegelei, der Rundofen und der Kamin. Und ich bin gespannt, welche Geschichten aus der Geschichte sich hinter diesen Wänden verbergen.



















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Dienstag, 11. Juni 2013

Zwischendurch

Wer mustert hier wen? Vor Begeisterung habe ich leider vergessen nachzulesen, wie die Rasse heißt. Der Hahn war nämlich ein toller "Hecht", aber schon vergeben. Seine Frau lag auf dem faulen Gefieder gleich daneben. Oder war's ihre Mußestunde?





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Montag, 10. Juni 2013

Blätter und Blüten


Leena-Kaisa wohnt mitten im Wald. Abenteuerlich zu finden und eigentlich bin ich nur sicher, auf dem richtigen Weg zu sein, weil ich das Hinweisschild in letzter Sekunde gesehen habe. Ungeteert führt die Straße in einen lichteren Teil des Waldes mit Viehweiden. Zwischen den Bäumen erscheinen urplötzlich die roten Gebäude des Gehöfts. „Öndhult“ steht auf der Scheune.


Hier ist Leena-Kaisas Reich und es ist Besuchszeit, am Tag des „Offenen Gartens“. Von außen ahnt man nicht, welche Ausmaße er hat. Verschlungene Wege, mal breiter, mal schmal, durchziehen das Grundstück. Rabatten, Beete, Pflanzeninseln säumen die Kanten, ein Traumgarten, Stück für Stück angelegt in den vergangenen zwanzig Jahren.

Und sie sei noch nicht fertig eröffnet sie mir, als ich sie treffe. Sie zeigt mit ihrem Finger auf eine Stelle, wo nackter Fels leicht abschüssig eine breite Rinne bildet. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich da in nicht allzuferner Zeit ein Bach hindurch schlängelt. Die Humusschicht ist abgetragen und was in Småland das natürlichste der Welt ist, ist der Fels darunter. Ihre Ideen hat sie alleine! ungesetzt. Lediglich für ein paar schwere Gesteinsbrocken, die daliegen, als hätte sie das Eis vor zwölftausend Jahren vergessen, beanspruchte sie Hilfe. Der Garten ist sichtbar gewordener Fleiß, Ausdauer, Kraft und Sinn für natürliche Schönheit.

Es wächst alles, was in diesen Breiten wachsen kann. Die wärmste der vier Vegetationszonen, in die Schweden im großen und ganzen unterteilt wird, endet bereits etwas weiter nördlich. Das tut Leenas Garten keinen Abbruch. Die Vielfalt an Blumen, Büschen und Bäumen hat die gelernte Gartenmeisterin voll ausgekostet, genau wie Max Reger, ein Meister seiner Musik die Vielfalt der Klänge in seinem gleichnamigen Werk: „Blätter und Blüten“.

























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