Sonntag, 21. Juli 2013

Querbeet

Einmal quer durch meinen Sommergarten




1. Koblauchernte:

Nun konnte ich leider nicht endgültig klären, ob der Koblauch ein- oder zweijährig ist. Das verwelkte Grün der Pflanze deutet auf Einjährigkeit, die Knollengröße auf Zweijährigkeit hin, will heißen sie blieben ziemlich klein. Aber das ist jetzt auch schon egal.




2. Die Kapuzinerkresse im Topf

Wie jedes Jahr eine Augenweide und der schönste Sichtschutz in meinem etwas sonnenarmen Nord- und Westgarten, denn die Blätter werden durch das indirekte Licht ziemlich groß. Nachdem bei der Pflanze alles essbar ist, nehme ich diesen "Nachteil" gerne in Kauf. Leuchtend orange und dunkelrote Blüten gibt es auch ein paar. 




3. Das Betenbeet

Die als leicht anbaubar geltenden Roten Beten scheinen ihren Standort regelrecht abgelehnt zu haben. Anfangs sah alles vielversprechend aus, die Anzucht aus Samen gelang. Danach war ich allerdings ein paar Wochen weg, was sie Pflänzchen mir übel nahmen. Schwierig zu sagen, ob das Licht fehlte, Wasser oder die Erde etwas Hornspäne als Dünger gebraucht hätte. Vielleicht gibt mir das kommende Jahr die passende Antwort.

4. Ein Blick auf die Tomaten

Dagegen bieten die Tomaten in diesem Jahr einen besonderen Anblick. Sie haben gerade noch mal die Kurve bekommen. Aus den anfangs dünnen Pflänzchen haben sich noch erstaunliche starke Stauden entwickelt. Die warmen sonnigen Nachmittage haben dazu sicher ihren Beitrag geleistet, wie Düngen und regelmäßiges Gießen.




5. Die Erdbeerrabatte

Sie hat mit diesem Jahr ausgedient. 3 1/2 Glasschüsseln herrlicher roter geschmackvoller Früchte brachte diese kleine Pflanzung hervor. Nun ist Fruchtwechsel in den vier Beeten angesagt. Eine Verjüngungskur und nicht zu vergessen eine Hand voll Hornspandünger stelle ich mir als geeignet vor. Probieren geht über Studieren. 




6. Die Kräuterbank




Sie beheimatet dieses Jahr die Mispelbaumzwillinge, die bald ihren 1. Geburtstag feiern. Dieses Experiment ist keines mehr, denn die beiden Pflanzen kann man getrost inzwischen als Bäumchen bezeichnen. Davon in einem späteren Beitrag mehr. 
Auf der Kräuterbank genießen die südlichen Gäste des Gartens die Nachmittagssonne und die Wärmeabstrahlung der Ziegelwand: Rosmarin, Estragon und zwei richtig buschig gewordene Paprikapflanzen. Die beiden letzteren haben sich ebenfalls gut im Freien erholt und stehen in Blüte.




7. Genuss kommt von Genießen

Garten soll ja nicht nur Arbeit sein, sondern der Raum für sommerliche Mußestunden, die für mich auch mit kulinarischen Köstlichkeiten zu tun haben. Ein Sommer ohne Grillabende? Da fehlt mir etwas. Oder besser, da fehlt mir nichts wenn ....




In diesem Sinn:  Euch allen wunderbare Sommersonnentage!!!!!!!!!

:-)

Kommentare:

Patricia hat gesagt…

Liebe Bea,
so sehen meine Knoblauchknollen auch
aus und ich bin mir auch nicht sicher ob ich sie erst nächsten Sommer hätte ernten sollen.
Danke für den kleinen Gartenrundgang.
sonnige Gruesse Patricia

amselgesang hat gesagt…

Oohhh wie schön und lecker die Fische aussehen - zum Anbeißen!! (So frisch bekommt man sie hier leider nicht). Dafür würde ich jede Grillwurst stehenlassen!

Jutta hat gesagt…

Liebe Beate,

ich habe im vergangenen Jahr von meinem russischen Gartennachbar eine ganze Knolle Knoblauch bekommen und er hat mir auch erklärt, wie und wann ich ihn pflanzen muss.
Anfang Oktober müssen die Zehen in die Erde. Ich habe ihn jetzt vor ein paar Tagen geerntet und es sind wieder richtig große Knollen geworden. Im Moment hängt er zum Trocknen zusammen mit den Zwiebeln im Schatten unter einem kleine Vordach. Die Knoblauchblüte habe ich zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschnitten. Ich hatte Euch die Bilder gezeigt.
Nachdem müsste eigentlich der Knoblauch zweijährig sein.
Im Oktober kannst Du die neuen Zehen in die Erde bringen, aber unbedingt einen anderen Platz wählen.

Liebe Grüße
Jutta