Samstag, 27. Juli 2013

Sonnenatem

Über dem Asphalt flirrt die Luft. Über Blumenwiesen liegt einzig das Zirpen von Grashüpfern, zwischen dem einzelne Schmetterlinge taumelnd nach Feuchtigkeit in den Blüten suchen. Alles ist auf der Suche nach Wasser, wenn der Sonnenatem das Land verbrennt.

Mit jedem Schritt auf dem Feldweg steigen kleine lehmbraune Wölkchen auf, bevor der Schuh seinen Abdruck im Staub hinterläßt. Stein und Fels halten die Wärme für die Nacht . Wer hier überlebt hat ganz bestimmte Fähigkeiten über lange Zeiträume entwickelt. Eine davon ist, die Farbe der Sonne anzunehmen.











"Der nächste Regen kommt bald", flüstern Tiere und Pflanzen sich insgeheim Mut zu. Und blühen und verzaubern die Welt derweil mit ihren Farben und Düften und verwandeln den Sonnenatem zu einem Fest der Sinne.








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1 Kommentar:

Cux-Nachtfalke hat gesagt…

Sehr schöne Bilder. Diese Farben der Blätter erwartet man sonst erst im Herbst.

Schönen Samstag noch.
Viele liebe Grüße
Nachtfalke