Sonntag, 11. August 2013

Land zwischen den Seen

Das westliche Götaland liegt eingebettet zwischen Vänern und Vättern, zwei Seen, von denen der eine, der Vänern, der größte Schwedens ist und ungefähr zweieinhalb Mal die Fläche des Bodensees hat.

Das Land dazwischen ist so flach wie ein Tellerboden. Vergleichbares findet man in Schweden nur im äußersten Süden, in Schonen. 

Aber nicht einmal dort weicht der Wald in der Ebene so weit in den Hintergrund. Meine Begeisterung für das, was es landschaftlich zu sehen gab, liegt vor allem im Unterschied begründet. Da die Weite und zu Hause bewaldete Felskuppen mit tief eingeschnittenen Tälern und wenig freier Sicht.

Raum in den Alltag mitnehmen, das ist das Bild im Wind wogender Kornfelder, einer anderen Art von Meer, wie es sich mir vom Ostseeufer aus zeigt.

Die Kurzreise war eine Terminsache und auch so angelegt. Die eigentliche Spannung lag auf einem anderen Thema. Der zusätzliche Augenschmaus war unerwartet. 

Und auch wenn sich mir ein Bild intensiver Landwirtschaft gezeigt hat, von Getreidefelder, bei denen sich nur am Rand und sehr mühsam Kornblumen und Kamillen halten, so ist es die unvergleichliche Atmosphäre des Spätsommers, die am Himmel mit Wolkeninseln auf Blau und auf der Erde mit Bauminseln auf Gelb begeisterte.



























***

Kommentare:

Nula hat gesagt…

Liebe Bea,

was für wundervolle Fotos. Da zweite ist so schön. Und dann der Birkenweg, am liebsten würde ich hineinschlüpfen und auf dem Weg entlanglaufen.

Liebe Grüße
Nula

Bea hat gesagt…

es war ein wunderbares Gefühl durch diese Gegend zu fahren. Im Nachhinein kamen da auch Erinnerungen an den Norden Deutschlands hoch.

Grüße aus dem spätsommerlichen Schweden,
Beate

Heidi hat gesagt…

So wunderschöne Fotos. Traumhaft. Der Birkenumsäumte Weg gefällt mir auch besonders.
LG Heidi aus dem Norden Deutschlands

rheinland-blogger hat gesagt…

Hallo Beate,
wunderschöne Eindrücke. Hätte ich nicht gedacht, dass die Seen in Deiner Nähe doppelt so groß sind wie der Bodensee.

Gruß Dieter

Roswitha hat gesagt…

Was für krasse farbliche Kontraste. Wunderschön. Mich erinnert die Pappelallee an Mecklenburg. Nur, dass die Straße geteert war. Was für ein Weg zu Deinem "Schätzchen"!