Montag, 16. September 2013

Endlich eine Regennacht

Nun ist mit dem Regen über Nacht auch in Südschweden der Herbst eingezogen.

Statt zu schlafen, lausche ich nächtens öfter als mir lieb ist der ungewohnten Unruhe, dem stürmischen Wind und dem fallenden Wasser im Regenrohr, bis ich endlich um 1/2 5 Uhr aufstehe. Die Luft ist frisch und angenehm und kommt mir vor, wie ein kühles, sauberes Tuch.

Der verhangene Himmel ist vorerst grau. Völlig unnötig reckt ihm die Weglampe ihren beleuchteten Hut entgegen. Aber um diese Zeit erübrigt sich das Kunstlicht eigentlich.

Das mit der richtigen Schaltzeit für die Beleuchtung der Wege habe ich inzwischen als "running problem" achselzuckend abgehakt. Beleuchtet wird der helle Tag, dafür wird abends zu lange gespart. Der schnellen Veränderung des Tageslichtes hat die Technik, wie mir scheint, nichts entgegenzusetzen.

Der Wind hat dafür ganze Arbeit getan. Der Rasen ist nur am Rand sattgelb. Zusammengetrieben wie eine Herde Schafe kann der Hausmeister mit wenigen Handgriffen die Blätterernte einfahren.

Und,- ich muss heute nicht gießen, stelle ich auf meinem Gartenrundgang fest. Die Dichte gleichmäßig verteilter Tröpfchen eines Regengusses ist nicht mit dem Bisschen aus Gießkannen zu vergleichen. Alles glänzt mir tropfnass entgegen, einschließlich der Schnecken, den "mördarsniglar". Es heißt, wie es klingt.

Und natürlich sind Regentropfen immer ein Thema im Herbst. Die Fotomotive wechseln ihr Hemd mit den Jahreszeiten.














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Kommentare:

Cux-Nachtfalke hat gesagt…

Na ja der Herbst hat was Gutes wie Du schon schreibst. Ich freue mich auf die vielen herbstlichen Farben. Hier wird der Wind auch stärker und frischer, herbstlicher eben, aber auch das hat was.

Schöne Bilder hast Du gemacht.
Viele Grüße
Nachtfalke

Junischnee hat gesagt…

So schöne Herbstbilder! Hier regnet es heute, was runter kann, gleich gehe ich mit Wärmflasche und einem Buch ins Bett und lausche dem Trommeln auf dem Dach! Liebe Grüße, Christine

Jutta hat gesagt…

Liebe Beate,

ich lausche gerne in der Nacht dem Regen, sofern es nicht gerade stürmt. Nun ist es ja nicht mehr so schlimm, wenn ich nicht schlafe, ich muss ja nicht mehr so früh raus.

Liebe Grüße
Jutta

schöngeist for two hat gesagt…

Deine Bilder zeigen den Herbst wie er sich gibt ich bin euphorisch beim hin hören und es zu sehen!
Gerade das stürmische bringt mir ein lächeln innerliches.. es ist wie wenn es Lebendigkeit bedeutet...
ich könne da drausen stehen und spüren all den Regen und Wind und ich freue mich, natürlich bin ich auch nicht unvernünftig,Schnupfen brauche ich auc nicht *zwinker*.. das denken und wenn es mal ist wie das eine mal als wir unterwegs waren cuxnachtfalke und ich musste ich ständig lachen beim riesen Sturm und Regen auf dem Fahrrad!
Aber natürlich brauche ich auch die Herbstsonne die heute morgen bei mir rein schaute und mich begrüsste!
Schönen Herbsttag wünsche ich dir!
Lieben Gruss Elke

Egbert Büschel hat gesagt…

Das erste Foto mit der Laternenspiegelung in der Pfütze zeigt eine sehr interessante Perspektive. Es gefällt mir sehr.

e.b.

PS: vom Cuxhavener Hafen abgerutscht in diese Richtung
:)

Beate hat gesagt…

Hej Egbert,

danke und willkommen! Solche Bilder sind, bevor sie als Pixel verewigt werden, eigene Entdeckererlebnisse. Das macht Fotografieren so spannend.

Grüße aus Schweden
Beate

rheinland-blogger hat gesagt…

Hallo Beate,
in dieser und in der letzten Woche hat es auch bei uns immer wieder geregnet und es ist mächtig kühl geworden. Derzeit um die 15 Grad, während ich vorletzten Freitag noch bei 32 Grad mit dem Rennrad gefahren bin. Ich genieße sogar den Regen, da es davor sehr lange trocken war.

Gruß Dieter