Samstag, 7. September 2013

Veränderlich oder "wenn der Hahn..."

Das Wissen um den Tag beginnt mit einem Blick aus dem Fenster. Manchmal wartet am Himmel die schönste Malerei auf das Auge. Der Wind zeichnet mit weichem Pinsel Weiß auf Blau.

Der Wolkenkunst vom Feinsten liegen auf der anderen Seite wissenschaftliche Fakten zugrunde. Wenn Hochdruck Feuchtigkeit in große Höhen trägt, darf der Wind mit Eiskristallen malen. Federwolken entstehen. In der Meteorologie heißen sie Cirruswolken.

Sie treiben sich in einer Höhe von 8000-10000m herum. Das ist somit "allerhöchste Kunst" ! Tief gekühlt, dort oben herrschen um die -50 Grad, bläst der Wind die Eiskristalle über das Himmelsblau. So entstehen feine federgleiche Fahnen, die zugleich zeigen, woher der Wind an diesem Tag weht.

Es bleibt schön oder doch nur vorübergehend? Abends wird es veränderlich, nicht nur in der Wolkenkunst. Nichts bleibt wie es ist, nicht die Wolken und schon gar nicht das Wetter.


***

Kommentare:

Patricia hat gesagt…

Die schönen Fotos hast du geschickt in Szene
gesetzt. Ich hoff das Wetter ändert sich nicht so bald.
hab ein schönes Wochenende!

Cux-Nachtfalke hat gesagt…

Das sind sehr schöne Fotos und eine tolle Erklärung dazu.
Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.
Viele Grüße
Nachtfalke

Jutta hat gesagt…

Liebe Beate,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, Dir ein Plätzchen in der Sonne zu suchen.
Dann bist Du ja jetzt in der selben Situation wie ich - ringsherum Häuser, aber trotzdem viel Sonne.
Vor und hinter den Gittern hat es mir auch gut gefallen. Du hast da ein paar wunderschöne Sachen gefunden.
Deine Wolkenbilder sind ebenfalls wunderschön. Ich finde ja einen Himmel mit Wolken immer viel aufregender als einen ganz blauen.

Liebe Grüße
Jutta