Dienstag, 26. November 2013

Ein Nachmittag im Schärengarten

Und noch ein Sonnentag, der genutzt werden wollte, zu einem Besuch im Schärengarten, etwas abseits gewohnter Wege. Das lässt neue Blickwinkel zu. Die Erde ist gefroren, der Schnee fehlt noch. Das eröffnet Wege, die sonst nicht so mein Ding wären: Felskletterei und "Sümpfewaten". 

Niemand ist unterwegs außer ein paar Seevögeln. Das gestrandete Schiff weit draußen erweist sich als Sinnestäuschung, der man erliegt, wenn die Luft so klar ist, dass man mit bloßem Auge so weit sieht, wie sonst nie. Das Tele der Kamera klärt die Situation: Es sind bisher nie gesehene Felsen an denen die Gischt hochspritzt, die Tücken eines Garten mit lauter Inseln.

Vertrocknete Blumen erweisen sich als ideales Motiv vor Hüttenwand oder Wasserfläche. Schwäne rücken sich ideal ins Sonnenlicht, bevor ich ihnen zu nahe komme und sie über die Bucht das Weite suchen. An klaren Tagen, wie diesem, bekommt die Sonne schon am Nachmittag diesen Stich ins Orange und Rote, das seinen Schein auf Felsen und Bäume legt. Die innere Uhr sagt "Abend" dazu, ein Widerspruch, den man spürt.














































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Kommentare:

Junischnee hat gesagt…


Ohhh, das sieht so schön aus! Iiiirgendwann reise auch ich einmal nach Schweden, das steht ungefähr in der Mitte meiner Wunschliste :-)).
Liebe Grüße aus dem zugeschneiten und kalten Bayern von Christine

Galina Kran hat gesagt…

Deine Bilder sind so schön Danke.lg galina

Cux-Nachtfalke hat gesagt…

Das sind fantastische Eindrücke. Ich bin begeistert. Das ist der Herbst von seiner schönen Seite. Vielen Dank.

Viele Grüße
Nachtfalke