Freitag, 11. Juli 2014

Tier reich

Ein beliebtes Bild in der Tierfotografie ist die Ansammlung dutzender Schmetterlinge im Regenwald, die am Rand von Bachläufen Feuchtigkeit und Salze mit ihrem Saugrüssel aufnehmen.

Ganz so abenteuerlich tropisch gehts im Koloniegarten nicht zu, aber immerhin hat mich der Bläuling zu dieser Assoziation verleitet.

Er war zwar allein auf weiter Flur, aber nicht davon abzubringen auf dem Boden nach der dringend benötigten Feuchtigkeit zu rüsseln. Nach dem Bewässern wird die Erde steinhart. Der Garten gleicht dann stellenweise einem ausgetrockneten Bachbett.


Das federleichte Tier hatte es richtig schwer. Die heftige Seebrise erfasste immer wieder seine Flügel. Mit Müh und Not konnte sich der fliegende Edelstein auf den Beinen halten.

Ich hatte es umso schwerer, ihn vor die Linse zu bekommen, denn der unruhige Gaukler stand nur sekundenlang still und wirklich nah heran, ließ er mich nicht kommen.








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Kommentare:

amselgesang hat gesagt…

Ich liebe sie, die kleinen zarten Bläulinge, und dieser ist besonders hübsch mit den schwarz und goldenen Punkten. Es ist wirklich erstaunlich, wie sich Schmetterlinge gegen den Wind behaupten - man sollte meinen, sie werden einfach weggeweht!

Yael hat gesagt…

Trotzdem gelungene und liebliche Fotos! :-)

Jutta hat gesagt…

Liebe Beate,

ich finde, gerade diese Bläulinge sind noch schwieriger zu fotografieren als andere Schmetterlinge.
Deine Fotos sind ganz toll geworden. Ich habe bis jetzt noch keinen gesehen.

Liebe Grüße
Jutta

Cux-Nachtfalke hat gesagt…

Ein sehr schöner Schmetterling und prächtig von Dir abgelichtet.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Nachtfalke