Freitag, 3. Oktober 2014

Die Karottenkiste

Ab heute setze ich auf Sand. Da schwant so Manchem vielleicht Ungemach. In diesem Fall braucht man keine Bedenken haben. Es handelt sich nämlich um eine Holzkiste, die mit Sand befüllt wird.

Die Kiste entstand aus Holzresten vom Gartenhäuschenbau und ist ausnahmsweise nicht für die Kleinen zum Spielen gedacht, sondern für Karotten und Co!




Gartenanbau ist eine Sache, eine andere, dass das Gemüse für den Winter einen geeigneten Lagerplatz benötigt. Einfrieren ist da nur eine Möglichkeit, die andere eben die Sandkiste.

Das Gefühl, dass unsere Gefriere die Ernte nie und nimmer aufnehmen kann, ohne aus den Nähten zu platzen, hatte ich schon zu Anfang. So sah ich mich nach Alternativen um. "Die Kiste mit dem Sand" holte ich derweil aus den Tiefen meiner Kindheits-Erinnerung, frischte die Möglichkeit mit neueren Erkenntnissen aus dem Internet auf und heraus kam besagter Sandkasten mit folgender Anleitung (am Beispiel Karotten):

*Man nehme eine Holzkiste und feuchten Sand. Befülle den Kistenboden 3 cm hoch,

*sortiere die Karotten und nehme nur die einwandfreien.

*Wasche die Karotten mit reichlich Wasser (vorsichtig, damit die Ware einwandfrei bleibt!!), schneide das Grün bis auf drei Zentimeter ab,

*lege die Karotten nebeneinander berührungsfrei auf den Sand.

*Ist die erste Lage ausgefüllt, wird Sand darüber geschüttet, bis das Gemüse 3 Zentimeter hoch bedeckt ist.

*Abwechselnd kommen weitere Gemüse- und Sandlagen dazu, bis die Kiste soweit gefüllt ist, dass ein einfacher Deckel darüber gelegt werden kann.

Es ist möglich verschiedene Gemüse in derselben Kiste und nebeneinander einzulagern.



Der Aufbewahrungsort für die Kiste sollte ein kühler Raum (Garage ?) sein. Meine Kiste hat das Glück in einem echten alten Erdkeller zu stehen, der schon fast die Garantie für lange Haltbarkeit ist.

Und jetzt muss es eigentlich nur noch nach Wunsch funktionieren.




***

Kommentare:

Bodenseewellen hat gesagt…

Gemüsekiste mal anders:-) Kannte ich nicht, danke fürs Zeigen und viel Erfolg damit!
Liebe Grüße zu dir,
Gina

Pünktchen hat gesagt…

Ich habe noch nie Gemüse oder Obst eingelagert. Was du in deiner kiste liegen hast sieht richtig hübsch aus. Unwillkürlich mußte ich an Michaelas MusterMittwoch denken ;-). Liebe Grüße.

Jutta hat gesagt…

Liebe Beate,

das sieht ja ganz toll aus. Da kann man ja eigentlich nur noch gutes Gelingen wünschen.
Viele solcher Sachen würde ich auch gerne machen, aber leider habe ich nicht die entsprechenden Räumlichkeiten, also gibt es im Winter Möhren aus dem Supermarkt.

Liebe Grüße
Jutta

Sandra hat gesagt…

Da bin ich sehr gespannt ob es funktioniert! Ich habe mich ja schon immer gefragt wie man das ganz früher alles haltbar gemacht hat, oder ob man einfach alles nur eingelegt hat.

Liebe Grüße,
Sandra

Cux-Nachtfalke hat gesagt…

Diese Art der Lagerung kannte ich bisher noch nicht, aber es ist eine Überlegung wert, denn es ist bei uns durchaus durchführbar.
Danke für diese schöne und gute Idee.

Viele Grüße
Nachtfalke

Martina Pfannenschmidt hat gesagt…

Das klappt ganz sicher, denn genau so kenne ich es auch aus meiner Kindheit. Mein Opa hat die Möhren auch immer so 'winterfest' gemacht. LG Martina