Samstag, 31. Dezember 2016

Ins neue Jahr! - Zitat im Bild + T in die Woche


                                                                                                                  * Galileo Galilei *

So alt die, Galileo Galilei zugeschriebene, Weisheit auch ist, so wenig hat sie an Aktualität verloren.
Etwas in sich selbst zu entdecken bedeutet, sich selbst zugewandt sein, sich selbst zu erkennen. Die Selbsterkenntnis ist der Grundstein und hat in jedem Alter ihre Bedeutung.

Darüber kann man den Spruch: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr", getrost vergessen. Längst ist bekannt, dass wir zeitlebens lernen. In diesem Sinn "auf ein gutes, neues Jahr" diesmal vom Wasserschloss Mitwitz.



Innenhof v. Schloss Mitwitz in OFR












Zwei Projekte von NOVA, zwei Bilder von mir in einem Blogbeitrag,- besondere Ereignisse schicken ihre "Boten voraus" und ich beides zusammen zur "CASA NOVA".


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Donnerstag, 29. Dezember 2016

ad acta mit den Wintervögeln

"Same procedure as every year", sicher wird Mrs. Sophie auch dieses Jahr ihren 90. Geburtstag feiern!

In den letzten Tage des Jahres und oft auch in den ersten des neuen hat sich bei mir eine Prozedur eingebürgert, die Vergangenheit ad acta zu legen, wie beim Geburtstag das jeweilige vollendete Lebensjahr. An die schätzungsweise 5000 - 6000 Fotos kommen jährlich zum Jahresende ins Archiv und so wird das auch in den nächsten Tagen sein. Das Jahr 2016 ist over und auch bald out.

Ganz 1:1 übernehme ich die Pixelgemälde nicht.

Etliches ist doppelt und dreifach, manches bedeutet mir nichts mehr, anderes ist fototechnisch nicht haltbar. Noch bin ich zaghaft, aber im Laufe der Zeit denke ich beim Rauswerfen rigoroser, großzügiger und Platzressourcen schonender.

Als ich gestern mit den, unter "Januar" abgelegten, Fotos begann, fiel mir eine Anzahl schlecht belichteter Wintervogel-Bilder in die Hände, denen ich zwar eine gewisse Qualität ansah, aber zu dunkel ist eben auch ein Rauswurfkriterium.

Da es nicht schadet, das ein oder andere Tool aus der Bildbearbeitung daran auszuprobieren, habe ich mich daran gemacht zu versuchen, aus dem Foto ALLES rauszuholen, was machbar ist, und ...

                                   habe danach alle "Eichelhäher" mit Freude ins Archiv sortiert.
















Übrigens: Den sonst sehr scheuen Eichelhäher habe ich durch das Schlafzimmerfenster fotografiert und mich kaum zu atmen getraut.

Sonntag, 18. Dezember 2016

T in die Woche

Heute gibt es gleich zwei Tore in die Woche, zwei die, obwohl Jahre auseinander liegend, sehr eng miteinander verbunden sind.


Ein vergessenes Fleckchen Erde war das Zonenrandgebiet vor der Grenzöffnung. Dieses Gefühl empfand ich schon als Kind merkwürdig beklemmend, zu einer Zeit, in der ich die Tragweite der Wörter nicht annähernd ahnen konnte.

Als es dann soweit war, kannte die Neugier auf die neugewonnene Freiheit nach Norden und Osten kein Halten mehr. So ist mein erstes Tor in die Woche eines, das in der Nähe von Mödlareuth, dem ehemals geteilten Dorf, den Weg in die damals noch bestehende DDR frei macht. Das waren nicht nur für mich bedeutsame Schritte, von denen ich nie geglaubt hätte, sie jemals zu tun.


Heute ist die Fahrt ins etwa 50km entfernte Plauen schon eine Selbstverständlichkeit geworden. Die restaurierte Innenstadt und das neuentstandene Einkaufszentrum sind für das Umland ein Magnet geworden. Konsumorientierte "Tempel" sind nicht mein Ding, aber die Sachsen haben es verstanden ihre reiche Handwerkstradition damit zu verbinden und zu erhalten.

Nach so vielen Jahren bin ich immer noch und immer wieder gerne dort, gerade in der Adventszeit, wenn sich zu Füßen des prächtigen Rathauses der Weihnachtsmarkt ausbreitet. Das zweite Tor ist das zum Plauener Rathaus.











Mehr Fotos, Geschichten um Tore und Türen gibt es bei NOVA




Samstag, 17. Dezember 2016

Essentiell - Zitat im Bild

                                                                                        * den Maori zugeschrieben

Das Foto zeigt das Cap der Insel Händelöp an der schwedischen Ostseeküste eines nachts im Spätherbst 2015.

Dem Seefahrervolk der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, war der klare Nachthimmel Wegweiser über den Pazifik. Es liegt im Dunkeln, woher die Maori über den offenen Ozean nach Neuseeland kamen und die Inseln bevölkerten. Dass die Vorfahren Unglaubliches in der Navigation geleistet haben, ist unzweifelhaft.

Das Verlorensein auf hoher See, wenn sich der Himmel bewölkte, könnte ein Grund für das Sprichwort sein, in dem sich die Hoffnung ausdrückt, einer essentiellen Kraft des Überlebens.

ZIB, ein Projekt von "CasaNova"

  

Sonntag, 11. Dezember 2016

T in die Woche

Mein T in die Woche ist eigentlich kein Tor. Es sieht nur so aus oder besser gesagt, auf die Größenverhältnisse kommt es an.

Es ist die frostgeschmückte Metallöse eines Bootsanlegestegs am nahegelegenen Speichersee, die zu der Ehre kommt, einmal in ihrer Geschichte als Hauptmotiv auf einem Internetfoto zu erscheinen und ich finde, sie macht ihre Sache gut.



Mir fiel dabei ein Zitat in Form eines Gleichnisses aus der Bibel ein:

"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt."

Denkwürdig in den Tagen des Überflusses in unseren Breiten und ein Thema nahe an Weihnachten.


Interessantes über Türen und Tore gibt es wieder bei NOVA und ihrem Projekt:



Samstag, 10. Dezember 2016

Nicht so leicht! - Zitat im Bild


Das Foto entstand im Winter 2015/16 am See Hjorten in meiner schwedischen Wahlheimat.


Das Zitat war Motto einer Forumsuserin. Während der Recherchen über die Herkunft fand ich auch den Umkehrsatz, der für mich genauso stimmt :

"Vertrauen ist die leiseste Art von Mut."

Ein Bild mit Zitat für das "Zitat im Bild" bei NOVA

Dienstag, 6. Dezember 2016

Die Kirche im Dorf - Fotoprojekt Glockenturm

Für das Glockenturmprojekt von Nova war ich im Archiv auf "Tauchgang". Der Auftrag an mich: "Die Kirche im Dorf" oder "finde Glockentürme".

Es ist schon erstaunlich, wieviel Glockentürme man im Laufe der Jahre fotografiert. Sie gehören in unseren Breiten zum Bild einer Ortschaft, können Wahrzeichen und/oder deren Mittelpunkt sein. Kaum ein Dorf ist ohne Kirche, gerade wenn die "Dörfer" keine mehr sind.


Und hier die "Fundstücke", die sich zu allen anderen Glockentürmen bei NOVAS "Glockenturmprojekt" gesellen.




1   St. Martin in Wertingen/Schwaben
2   St. Ulrich in Augsburg
3   Michaeliskirche in Hof/Saale
4   Marienkirche in Hof/Saale
5   St. Gumbertus in Schwarzenbach/Saale
6   Kirche der Heiligen Erhard und Jakob in Rugendorf /Oberfranken
7   Theatinerkirche in München
8   Liebfrauendom (Marienkirche) in München
9   Ulmer Münster
10 St. Maria in Weißdorf/Oberfranken
11 St. Nikolaus in Dettenheim/Mittelfranken
12 Marienkirche in Lübeck
13 Johanniskirche Plauen

Sonntag, 4. Dezember 2016

T in die Woche

DAS 

ist ein his-TOR-isches. Wir "verdanken" es einem Stadtbrand im Jahre1823, dem die aus Holz errichteten Gebäude in der Altstadt der Stadt Hof an der Saale zum Opfer fielen. Es gab an gleicher Stelle früher eine Mädchenschule.

In unseren Tagen, nach vielen Sanierungs-, Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten ist ein bemerkenswertes Ensemble an Stadthäusern entstanden. Mittendrin das o.g "Schultor", ein Durchlass hinunter zum Saaleufer, das ein Naherholungsgebiet geworden ist.




Die Ludwigstraße auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt das "Schultor"

Für mich ist das Schultor das Tor zur Woche einem Projekt von NOVA



Sonntag, 27. November 2016

T in die Woche


"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit... ." Erwartungsfroh singen die Christen das Lied in der Adventszeit.
Etwas davon habe ich vor zwei Tagen erlebt, mit einem mehr historischen Hintergrund. Wer sich für die Geschichte dahinter interessiert, ist ------> hier genau richtig. So viel sei verraten:

"Wenn der Weg richtig ist, dann treffen die Ereignisse passend dazu ein."

Für jeden das passende T in die Woche gibt es bei NOVA zu sehen!




Samstag, 26. November 2016

Ausblick - Zitat im Bild



Die zwei Herren mit Fernglas entdeckte auf einem Balkongeländer im kleinen Ort Rugendorf zwischen Kulmbach und Kronach. Dazu habe ich mir so meine Gedanken gemacht.

Gedanken in Hülle und Fülle gibt es bei NOVA und ihrem Projekt "Zitat im Bild" 




Dienstag, 22. November 2016

Ich sehe rot - ???

"Das wichtigste Tier der Welt ist die Biene", meint Jack Mingo, der in seinem Buch: "Die Weisheit der Bienen", Erstaunliches über das Tier zu berichten weiß.

Tatsächlich ist die Biene gut erforscht. Allerdings gibt sie nicht so schnell ihre Geheimnisse preis und so ist der Mensch immer noch mit Eifer dabei, ihr weitere Geheimnisse zu entlocken.


Jeder hat Bienen gesehen und manche, wie ich, auch schon gefühlt, wenn er/sie von einer gestochen wurde.

Dabei "sah" die Biene "rot", aber nur deshalb, weil sie "not amused" war. Das Bienenauge kann nämlich kein rote Farbe erkennen

Die monströsen Augen sehen auch sonstige Farben anders als unsere menschlichen Augen. Wenn Bienen rote Blüten sehen, sehen sie diese schwarz.

Die Fette Henne (sedum spectabile) zählt für das Bienenauge offensichtlich NICHT als rote Blüte. Denn da tummeln sie sich in den letzten herbstlichen Sonnenstrahlen zuhauf. Rot ist nicht gleich Rot, das haben wohl auch schon Viele allgemein in puncto Farben erlebt.



Sonntag, 20. November 2016

Tür in die Woche

Die Tür in die Woche ist speziell, aber eben auch alltäglich, menschlich, außer in der freien Natur unverzichtbar, dem Wandel der Zeit und der Sanitärtechnik unterworfen. Für das heutige T in die Woche bleibt es bei der einfachen


Tür mit Herz

Wer ein Torp besucht oder bewohnen will, ein Waldbauernhäuschen, muss mit einem Herztürchen rechnen. Da ist weit und breit kein Wasseranschluß, wie in alten Zeiten. Folglich gibt es kein WC, sondern ein TC, das zu benutzen für mich gewohnheitsbedürftig war, aber in diesem Fall an Sauberkeit nichts zu wünschen übrig lässt.



Warum ich gerade auf diese Idee komme? Es steht im alten Gebetbuch bereits folgender Spruch, den ich als Wunschgebet verstehe: "Herr schenke mir ein frohes Gemüt und eine gute Verdauung".

In diesem Sinn eine frohe, gute Woche!

Die Tür geht zu Novas Projekt "T in die Woche"

Samstag, 19. November 2016

Heilsames - Zitat im Bild


                                                                                                                        * Laotse*

Im Winter gibt es in Schweden nirgends 24h Dunkelheit, auch wenn man das verschiedensten Berichten zufolge glauben könnte.

Treriksröset, das ist das Dreiländereck zwischen Norwegen, Schweden und Finnland, ist der nördlichste Punkt der schwedischen Landkarte. Dort verzeichnet man im Dezember immer noch etwa 4 Stunden Helligkeit. Damit ist aber NICHT Sonnenschein gemeint. Die Dämmerungsphase geht in die Dämmerungsphase über, was bedeutet, die Sonne erscheint an bewölkungsfreien Tagen nicht über dem Horizont.

Ist in der langen Dämmerung der Himmel auch noch bedeckt, so hat es tatsächlich den Anschein, als wäre es 24h lang dunkel.

Licht war in Schweden von jeher ein unverzichtbares Gut. Wer sich wenig Licht leisten konnte, legte sich frühzeitig zu Bett. Kaum jemand kann sich so ein Leben im Winter wirklich vorstellen.

Die Fensterlampen, die im Norden traditionell sind, hatten nicht nur die Aufgabe die Stube zu beleuchten, sondern auch Menschen den Weg zu weisen, die in Kälte und Dunkelheit unterwegs sein mussten. Sie konnten sogar lebensrettend sein.

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Das Foto stammt aus dem vergangenen Winter. Die Laterne mit brennender Kerze steht jedes Jahr im Winter vor meiner Haustür.

Zitat und Bild gehen zu NOVA und ihrem Projekt

Mittwoch, 16. November 2016

Herbstprogramm eines Stausees - Cam Underfoot

Zum Herbstprogramm des Sees gehört, dass man ihm auf den Grund gehen kann. Pünktlich zur Mitte des Herbstes zieht nämlich jemand "den Stöpsel aus der Badewanne".


Ich kann nur spekulieren, warum. Vielleicht muss das sein, um im Frühjahr die Schmelzwasser problemlos aufzufangen.

Auf der trockenen neuen Uferzone lässt sich der See bequem umrunden.

Zwischen die Schottersteine hat der Wind Blätter des Uferbewuchses geweht. Das verwandelt den Seeboden in eine "Natur-Collage".



Rinnsale strömen von der Seite in den verkleinerten See. Man blickt wie aus der Vogelperspektive auf Flüsse, die in einen Ozean fließen.




Wehre, Stromschnellen, mitgerissene Zweige und Blätter beleben die Flußläufe im Kleinen wie im Großen.

Der See und sein Ufer sind ein Spielparadies, für Große und Kleine.







Der See und sein Ufer sind eine Oase für die Entdeckung des Einfachen und Ursprünglichen.






Mit Vergnügen verlinkt bei "Von olls a bissl"