Samstag, 28. Mai 2016

Upstairs - In heaven


Die Klostergründung, vor etlichen Jahren, war eine Überraschung für den Nordosten Bayerns. Ich hatte bis dahin meine alte Heimat immer als "im Abseits liegend" empfunden. Dass gerade das der Waldtradition im buddhistischen Theravada entgegenkam, lag wiederum abseits meines Wissens.

Seitdem hat sich viel getan, am Rand des Frankenwaldes. 




Der Stupa, auf der Wiese neben den Klostergebäuden von "Muttodaya", ist zum Ziel für viele Besucher geworden: Wandernde, Touristen, Interessierte und natürlich für buddhistische Gläubige, meist Frauen aus Thailand, die in Deutschland verheiratet sind.

Die Nachbildung des mythischen Berges "Meru" (Mera), ist eines der Merkmale buddhistischer Klöster.

Der Bau des Stupa mit seiner bedeutungsvolle Symbolik lässt sich -> hier nachlesen.

Mein letzter Besuch im Kloster ist erst ein paar Tage her. Beim Umrunden des Stupa entdeckte ich die neugebaute Treppe, die zum oberen Umgang führt und deren Symbolik klar vor Augen liegt.






verlinkt mit "In heaven" der Raumfee

Kommentare:

Martina Pfannenschmidt hat gesagt…

Ein Buddha, der über dem Frankenland thront - das ist ungewöhnlich. Schön, wenn sich die Einheimischen damit arrangieren und es wegen eines unterschiedlichen Glaubens zu keinem Streit kommt. Denn eines ist klar, ob Buddha oder Christus: Liebe haben sie beide gepredigt!
LG Martina

Beate hat gesagt…

Ewig Gestrige gibt es auch hier.
Die Mönche sind für die meisten Leute in der Umgebung nun schon zum gewohnten Bild geworden, wenn sie auf Almosengang gehen. Von Kloster selbst profitiert die Gegend, denn sie wurde dadurch bekannter. Es kommen Gäste aus der ganzen Welt.
Agape und Metta zwei Begriffe für ein und dasselbe, da hast Du recht.

Gruß aus dem Norden