Dienstag, 19. Juli 2016

Ich sehe rot - am Himmel

Im Sommer versinkt die Sonne im hohen Norden nicht unter den Horizont. Das Schauspiel der Mitternachtssonne ist ein magischer Moment. In meinen nordischen Breiten ist sie nicht mehr zu sehen, aber das Rot spät am Abend lässt sie erahnen.




Um ihrem Namen wirklich ganz gerecht zu werden haben selbst die Sonnenblumen ihre Farbe angepasst.










Ein Projekt von Jutta auf "Meine Hobbywelt".


Freitag, 15. Juli 2016

B wie ... ?

Wenn der Imker vom Waldhof Honig presst, gibt es nicht nur für die Menschen etwas zu naschen. Die Honigreste in den Waben dürfen sich die Bienen zurück holen. Eingeladen sind alle und viele hundert kommen auch zu der süßen, unwiderstehlichen Quelle. Das Festessen begleitet ein intensives Summen, ein Dauerton an diesem sonnig-warmen Nachmittag.


Bienen,
Futtersuche, Pollen und Nektar, ist die Aufgabe der älteren Bienen eines Stocks. Honig ist Wintervorrat, Pollen ist Futter für die Larven. Natürlich ist man auf dem Waldhof bestrebt den Bienen das Leben einfacher zu machen. Weil Pollen und Nektar für das Überleben das A&O sind, gibt es die Bienenweiden, Blütenpflanzen, die von Bienen gerne angeflogen werden. Lein und Buchweizen gehören dazu. Als ich im vergangenen Jahr eine wunderschöne weiße Malve auf dem Kompostplatz entdeckte, diese ausgrub und in den Waldhofgarten verpflanzte, ahnte ich noch nicht, welchen Gefallen Bienen daran finden.




Bläulinge
Auf den Leinblüten sah ich dagegen wenig Bienen, dafür umso mehr Bläulinge. Die Falter tummeln sich gerne auf den himmelblauen Blüten und spielen verstecken. Sie sind kaum zu unterscheiden, da sie fast dieselbe Farbe haben. Ungewöhnlich ruhig sitzen sie auf den zarten Blumen und saugen mit ihren Rüsseln den Nektar. Dabei werden sie von den Staubgefäßen mit blauem Blütenstaub bepudert!
  



Mittwoch, 6. Juli 2016

Ich sehe rot - am Hafen

Neulich abends klarte der Himmel nach einem regnerischen Tag auf. Frische Luft, staubfreie Farben und beinahe Windstille, sogar am Meer, zogen mich hinaus auf die Insel.

Dort gibt es, am anderen Ende, einen Fischereihafen, der im Sommer fast nur noch als Ankerplatz für allerlei Boote aus "aller Herren Länder" dient. Wenige gehen auch heute noch ihrem ehemaligen Beruf als Fischer nach.










Für Juttas Projekt "Ich sehe rot"