Dienstag, 30. August 2016

Ich sehe rot - die Sache mit der Post.

Schweden hat eine Hand voll Ballungsräume, der Rest ist dünn besiedelt. Das Land durchziehen wenige Hauptverkehrsstraßen, von denen kleinere, oft unbefestigte Wege abzweigen. Meist führen die zu Weilern oder Einzelgehöften mitten im Wald und enden dort.

Wer möchte da die Post ausfahren? Damit den Postbediensteten die Arbeit überhaupt zeitlich möglich ist, hängen die Briefkästen nicht hauseigenen Gartenzaun, sondern in einer Reihe neben den Hauptstrassen. Dort findet man ganze Kolonien von Blech- und Plastikkästen. Jeder Kasten hat seinen angestammten Platz und gehört zum jeweiligen Haus, solange es dieses gibt.

Das sieht dann so aus:

oder so





Die Briefkästen schicke ich zu Juttas Projekt "Ich sehe rot"



Kommentare:

MissLu hat gesagt…

Da habe ich wieder was gelernt! Aber sinnvoll ist es ganz bestimmt und eine Zeitersparnis für den Postboten auf jeden Fall!

Liebe Grüße :-)

moni hat gesagt…

Liebe Beate,
praktisch sind die Schweden, die Briefkastenallee ist sinnvoll und sieht dazu noch interessant aus!
Liebe Grüße
moni
http://www.reflexionblog.de

Pia Verena hat gesagt…

Das sieht in unseren Bergdörfern genau so aus.
Da kann man dann wahrscheinlich nicht schnell im Morgenmantel die Zeitung holen.
L G Pia

Jutta hat gesagt…

Liebe Beate,

eine sinnvolle Sache ist das sicherlich. Da kann man dann nur hoffen, dass man es nicht allzu weit zu seinem Briefkasten hat.
Bei uns ginge das hier gar nicht. Die Kästen wären in kürzester Zeit alle demoliert.

Ganz herzlichen Dank für Deinen schönen Beitrag.

Liebe Grüße
Jutta

Nova hat gesagt…

So kenne ich es auch noch aus Canada, und die Postboten waren die einzigsten Fahrzeuge die auch rechtslenker waren^^

Toll festgehalten und klasse Info. Nun weiß ich das es dort auch so ist;-)

Liebe Grüsse

N☼va