Samstag, 29. April 2017

Patt! - Zitat im Bild



                                                                      * ursprünglich aus Italien*

Wie immer sammelt NOVA samstags Zitate in Bildern. Mehr davon bei "CasaNova"



Dienstag, 25. April 2017

Ich sehe rot - Mini

Das sonnenbeschienene Häuschen rechts gehört Mona und ist ihre Sommerresidenz. Dort malt Mona während der Saison. Wenn im Hafen Boote anlegen, bekommt sie bisweilen einen Auftrag.




Das Innenleben der Kate ist karg. Seitdem Jemand vermutete, es sei doch etwas zu holen und aus lauter Ärger Chaos hinterlassen hat, hat sie sich zu einem einfachen Vorhängeschloss durchgerungen.

Wenn ich Händelöp besuche, komme ich ganz automatisch bei Mona vorbei. Auch wenn sie nicht da ist, werfe ich einen Blick rund um ihr Refugium.

Die dünne Bodenkrume des felsigen Kap's lässt nur wenig Garten zu. Deshalb gehört zu dem Minihäuschen ein Minigarten. Der ist sogar tragbar ;-). 



Minihaus und Minigarten nehmen an Juttas Projekt "Ich sehe rot" teil


Samstag, 15. April 2017

Im eigenen Takt - Zitat im Bild


                                                                                                           * Anna Schieber *

Mitten im Wald, erst dem Wald, dann dem eigenen Takt lauschen; es gibt wenig, das mich so erfüllt.

                                                                           ************

Anna Schieber (gest. 1945) kannte ich bisher nicht. Ich fand sie durch ein Wort aus ihrer Feder in dem kleinen Band über "die Quellen der Stille".

Dienstag, 11. April 2017

Ich sehe rot - eine haarige Angelegenheit


"Rot", einst verpönt, ist es heute längst überaus gesellschaftsfähig geworden, für Frauen wohlbemerkt. Was früher schicksalhaft (im belastenden Sinn) war, ist heute Ausdruck des Besonderen. Gut daran zu erkennen, dass mittlerweile alle möglichen Farben als Haarfarben "auftauchen", auch als Ausdruck einer Protesthaltung oder persönlicher Freiheit.

"Schön oder nicht schön" liegt ganz im Sinne des "Eigentümers" einerseits und des Betrachtenden (Beurteilenden?) andererseits, wenn die Haarfarbe "rot" gewählt wurde.

Mit natürlich roten Haaren ist nur ein kleiner Prozentsatz der Weltbevölkerung "gesegnet", wie man ----> hier nachlesen kann. Sich unter "Seinesgleichen" zu bewegen, kann da schon mal eine Portion Zusammengehörigkeitsgefühl ----> wecken.

Darunter findet man auch die Männer mit roten Haaren. Hat sich für sie die Altlast im Denken der Gesellschaft auch so nachhaltig verändert? Frage ich mich.

Was meint ihr?

     

Wieder einmal gerne dabei bei Juttas Projekt "Ich sehe rot"

Dienstag, 4. April 2017

Fotoprojekt Glockenturm - Kirchen in Småland (Tjust)

die Kirche von Lofta:

Zu allen Zeiten des Menschseins gehörten Formen von Spiritualität zum Leben. Die Angst beflügelte die Leute Trost und Heil darin zu finden, besonders wenn die Zeiten schlecht waren und man nicht wusste, wie das Morgen aussehen wird. Lange war das arme, Stein-reiche Småland ein solcher Landstrich.

Das Buchstäbliche in Geschichtsbüchern hält uns emotional auf Abstand. Es vermittelt uns zwar das Wissen, aber es berührt uns selten tiefer.

Anders sieht es aus, wenn die Menschen der Vergangenheit, die die Armut erlebten, plötzlich "Gesichter" vor unserem imaginären Auge bekommen, wir sozusagen nachspüren, unter welchen Umständen sie lebten.

Gerade der Winter im kleinen Waldhof, vermittelt heute eine Ahnung vom harten Leben damals.


So wanderte auch der Torpare von Svenserum (Torp= Waldhof) mit seiner Familie zum sonntäglichen Gottesdienst. "Svenserum - Lofta socknen", wie das Kirchspiel (die Zugehörigkeit) in den alten Büchern beschrieben war. Und als ich vor Jahren einmal, auf einem Hügel stehend, den Kirchturm von Lofta in der Ferne sah, wurde mir bewusst, welche Strapazen (vor allem im Winter) die Leute von Svenserum auf sich nahmen.




Die Kirche von Lofta
fertig gebaut
im 19. Regierungsjahr
von König Carl-Johann dem XIV.
1837.

Am Sonntag  dieser Aufnahme war die Kiche geschlossen. Statt  Kirchenbesuchern gab es jedes Menge Glockenturmkrähen,  die die Frühlingssonne genossen.




Dieses Stück Kirchengeschichte "wandert" zum Projekt "Glockentürme" bei NOVA.

Samstag, 1. April 2017

Begegnung - Zitat im Bild

Eines Jahres im Frühling sahen wir uns. Wir kannten uns nicht und doch wurde es eine Begegnung der unvergesslich sanften Art.  

Wer Ähnliches erlebt, weiß wie sich Herzensfreude anfühlt.





                                                                            * Khalil Gibran*




Mehr Zitate im Bild gibt es bei NOVA im "CasaNova" zu lesen.


Donnerstag, 30. März 2017

Schatzkästchen: Glasperlen und ein Goldauge


Die Weide trägt Kätzchen, die Kätzchen tragen Glasperlen und ein Goldauge sieht zu. Goldaugen, das die grazilen grünen Florfliegen, wie sie auch genannt werden. Die Nützlinge sind "Frühaufsteher", wenn es um die Eindämmung der Schädlinge geht. Die Larven haben Blattläuse zum Fressen gern.

Frühlingszauber aus dem Schatzkästchen der Natur im Garten, bei dem das Bild die herrschende Kälte verschweigt. Vor zwei Tagen nur gab es auch Perlen ... aus Eis.

Dienstag, 28. März 2017

"Ach Du liebes Füßchen"

Was es bedeutet, nicht mehr richtig laufen zu können, bei jeder Bewegung ein quälend tiefgehendes, dumpfes Ziehen auszuhalten und das Tage und Nächte lang, davon kann ich nun auch ein Lied singen.

Ich gestehe, ich habe da eine schlechte Angewohnheit, die wahrscheinlich dadurch begründet ist, weil ich mit 158cm nicht besonders lang bin, dem aber bisher nicht mehr Beachtung, als unbedingt nötig, schenkte. Das war zu wenig.

Es ist für mich oft schwierig mich auf Stühlen sitzend, wohl zu fühlen. "Ich erde mich" beim Sitzen gern, was heißt, ich stelle meine Füße gerne GANZ auf den Boden, was ja nicht verkehrt ist. Mangels Länge "wickelte" ich meine Beine daher (unbewusst) um die Stuhlbeine, um mich sozusagen für die Stühle passend, zu verlängern, so fand ich im Nachhinein heraus.

Der Mensch ist ja in vielerlei Hinsicht ein Meister der Verdrängung, deshalb beachtete ich kaum, dass ich bereits des öfteren einen stark ziehenden Oberschenkelschmerz hatte, der das Laufen hinterher für kurze Zeit unerträglich, ja fast unmöglich machte.

Diesmal ging der Schmerz nicht mehr vorüber, sondern beharrte hartnäckig darauf, dass das Problem endlich "angeschaut" wird. Irgendwie bin ich dem Schmerz sogar dankbar, weil er mir meine Fehlhaltung so nachdrücklich "vor Augen führte".

Zunächst bemühte ich das Internet um Aufklärung über sämtliche W-Fragen. Dass ich mit dem Problem nicht alleine dastehe ;-) war schon mal ziemlich beruhigend, es fanden sich viele Links dazu und damit war es nicht schwer auszumachen, was da genau schmerzte und warum.

Irgendwie bekam ich es gebacken, mir meine eigene Therapie zusammen zu friemeln. Zum einen hatte ich von meiner Schwester ein wunderbares Buch zu Weihnachten bekommen, das Selbst-Akupressur vermittelt, zum anderen fiel mir eine wohltuende osteopathische Massagetechnik ein, die ich schon am eigenen Leib erfahren durfte, mitsamt ihrer Wirksamkeit. Die Idee dazu gaben mir die vielen Links, die ich mir schlaflos, mitten in der Nacht, als Lesestoff verordnete. Ich begann sofort...

... und es dauerte genau 1 1/2 Tage, bis ich wieder einigermaßen laufen konnte, fast schmerzfrei war und auf jeden Fall zu der Erkenntnis kam, dass ...

man auf eigenen Füßen am besten steht. In jeder Hinsicht.


Donnerstag, 16. März 2017

Vielflieger und "als die Bilder laufen lernten" - "Magische Mottos"

"Bewegung" 

ist das Thema im März bei Paleicas und ihrem Projekt :




Nicht ganz magisch (weil zu laut), aber für mich immer wieder einen Blick wert, wenn sich  Schwergewichte durch die Luft schieben, Dinge schweben ...








... oder Kinder an den einfachen Dingen Freude haben.


*************

Fast auf Knopfdruck fiel mir auch die alte Filmkunst ein: " als die Bilder laufen lernten". Dazu mit einem Klick auf das erste Möwenfoto gehen, danach zu den Einzelbildern mit der Pfeiltaste nach rechts > schnell weiterklicken.

Here we go!
















Samstag, 11. März 2017

Winterüberraschung - Zitat im Bild

Nicht auf Salz oder Zucker, sondern auf Schnee sitzt dieser Schnee-tterling, ein kleiner Fuchs, um genau zu sein.
Das scheue Wesen war auf seinem eisigen Ruheplatz anscheinend erfroren. Es blieb ungerührt sitzen, obwohl ich ihm sehr nahe kam.



Und dann plötzlich, alle Jahre wieder die gleiche Freude, wenn das Leben am Ende eines langen Winters wie aus dem Nichts, beginnt. Der Zitronenfalter landete neben der Schneedecke auf der Wiese einer Waldlichtung. Wer verspürte da nicht dieses leise Ziehen uneingeschränkter Freude im Herzen?  








Das Haiku und die fliegenden Winterüberraschungen nehmen an NOVAS Projekt teil.



Dienstag, 7. März 2017

Fotoprojekt Glockenturm - Kirchen in Småland (Tjust)

"Bete und arbeite", diese Botschaft nahmen die Leute im schwedischen Smaland sehr ernst und nicht wenige versprachen sich durch großzügige Spenden zum Kirchenbau einen guten Platz im Himmel. Die Armut war groß, die Spendenfreudigkeit auch und verlangte den Menschen sehr viel ab. Die Kirchenbauten in der dünn besiedelten Region sprechen Bände in Größe und Zahl.

Der neue Glaube nach "Odin und Freja", kam aus dem nördlich gelegenen Linköping. Der Bischofssitz wurde im 11. Jahrhundert gegründet und besteht bis heute.

Nachdem die ersten holzgebauten Kirchen, meist auf ehemaligen Opferplätzen gebaut, verfielen, wurde bestimmt, Steinkirchen an ihrer Stelle zu errichten. Eine davon war ...

die Kirche von Odensvi (geweiht 1778)




Viele der neuen Kirchenbauten entstanden zu einer Zeit, als ein Sohn des Ortes Odensvi, Jakob Lindblom, Bischof und Erzbischof in Linköping wurde.





Samstag, 25. Februar 2017

Eilig? - Zitat im Bild






Krass, nicht wahr?, dabei liegen zwischen beiden Fotos nur etwa 50m,- Luftlinie wohlbemerkt! Eile lässt uns seltsam "blind" werden für neue Möglichkeiten, bessere Lösungen oder einfach einen umfassenderen Blick auf das, was ist.


Vielleicht hast Du es gerade NICHT eilig und möchtest gerne einen Blick auf die anderen Zitate im Bild werfen, die es jeden Samstag bei NOVA und ihrem Projekt "Zitat im Bild" gibt.