Dienstag, 25. April 2017

Ich sehe rot - Mini

Das sonnenbeschienene Häuschen rechts gehört Mona und ist ihre Sommerresidenz. Dort malt Mona während der Saison. Wenn im Hafen Boote anlegen, bekommt sie bisweilen einen Auftrag.




Das Innenleben der Kate ist karg. Seitdem Jemand vermutete, es sei doch etwas zu holen und aus lauter Ärger Chaos hinterlassen hat, hat sie sich zu einem einfachen Vorhängeschloss durchgerungen.

Wenn ich Händelöp besuche, komme ich ganz automatisch bei Mona vorbei. Auch wenn sie nicht da ist, werfe ich einen Blick rund um ihr Refugium.

Die dünne Bodenkrume des felsigen Kap's lässt nur wenig Garten zu. Deshalb gehört zu dem Minihäuschen ein Minigarten. Der ist sogar tragbar ;-). 



Minihaus und Minigarten nehmen an Juttas Projekt "Ich sehe rot" teil


Samstag, 15. April 2017

Im eigenen Takt - Zitat im Bild


                                                                                                           * Anna Schieber *

Mitten im Wald, erst dem Wald, dann dem eigenen Takt lauschen; es gibt wenig, das mich so erfüllt.

                                                                           ************

Anna Schieber (gest. 1945) kannte ich bisher nicht. Ich fand sie durch ein Wort aus ihrer Feder in dem kleinen Band über "die Quellen der Stille".

Dienstag, 11. April 2017

Ich sehe rot - eine haarige Angelegenheit


"Rot", einst verpönt, ist es heute längst überaus gesellschaftsfähig geworden, für Frauen wohlbemerkt. Was früher schicksalhaft (im belastenden Sinn) war, ist heute Ausdruck des Besonderen. Gut daran zu erkennen, dass mittlerweile alle möglichen Farben als Haarfarben "auftauchen", auch als Ausdruck einer Protesthaltung oder persönlicher Freiheit.

"Schön oder nicht schön" liegt ganz im Sinne des "Eigentümers" einerseits und des Betrachtenden (Beurteilenden?) andererseits, wenn die Haarfarbe "rot" gewählt wurde.

Mit natürlich roten Haaren ist nur ein kleiner Prozentsatz der Weltbevölkerung "gesegnet", wie man ----> hier nachlesen kann. Sich unter "Seinesgleichen" zu bewegen, kann da schon mal eine Portion Zusammengehörigkeitsgefühl ----> wecken.

Darunter findet man auch die Männer mit roten Haaren. Hat sich für sie die Altlast im Denken der Gesellschaft auch so nachhaltig verändert? Frage ich mich.

Was meint ihr?

     

Wieder einmal gerne dabei bei Juttas Projekt "Ich sehe rot"

Dienstag, 4. April 2017

Fotoprojekt Glockenturm - Kirchen in Småland (Tjust)

die Kirche von Lofta:

Zu allen Zeiten des Menschseins gehörten Formen von Spiritualität zum Leben. Die Angst beflügelte die Leute Trost und Heil darin zu finden, besonders wenn die Zeiten schlecht waren und man nicht wusste, wie das Morgen aussehen wird. Lange war das arme, Stein-reiche Småland ein solcher Landstrich.

Das Buchstäbliche in Geschichtsbüchern hält uns emotional auf Abstand. Es vermittelt uns zwar das Wissen, aber es berührt uns selten tiefer.

Anders sieht es aus, wenn die Menschen der Vergangenheit, die die Armut erlebten, plötzlich "Gesichter" vor unserem imaginären Auge bekommen, wir sozusagen nachspüren, unter welchen Umständen sie lebten.

Gerade der Winter im kleinen Waldhof, vermittelt heute eine Ahnung vom harten Leben damals.


So wanderte auch der Torpare von Svenserum (Torp= Waldhof) mit seiner Familie zum sonntäglichen Gottesdienst. "Svenserum - Lofta socknen", wie das Kirchspiel (die Zugehörigkeit) in den alten Büchern beschrieben war. Und als ich vor Jahren einmal, auf einem Hügel stehend, den Kirchturm von Lofta in der Ferne sah, wurde mir bewusst, welche Strapazen (vor allem im Winter) die Leute von Svenserum auf sich nahmen.




Die Kirche von Lofta
fertig gebaut
im 19. Regierungsjahr
von König Carl-Johann dem XIV.
1837.

Am Sonntag  dieser Aufnahme war die Kiche geschlossen. Statt  Kirchenbesuchern gab es jedes Menge Glockenturmkrähen,  die die Frühlingssonne genossen.




Dieses Stück Kirchengeschichte "wandert" zum Projekt "Glockentürme" bei NOVA.

Samstag, 1. April 2017

Begegnung - Zitat im Bild

Eines Jahres im Frühling sahen wir uns. Wir kannten uns nicht und doch wurde es eine Begegnung der unvergesslich sanften Art.  

Wer Ähnliches erlebt, weiß wie sich Herzensfreude anfühlt.





                                                                            * Khalil Gibran*




Mehr Zitate im Bild gibt es bei NOVA im "CasaNova" zu lesen.